Es sind diese Frauen …

Selbst4

  • die sich ihrer Weiblichkeit und ihrer Gefühlswelt bewusst sind …
  • die ihre Talente (aus)leben …
  • die bewusst >>Nein<< zur Mutterrollen sagen dürfen …
  • die mit Genuss ihre Mutterrolle ausfüllen …
  • die nicht argumentieren, warum sie in welcher Rolle stecken …
  • die sich SELBST-bewusst für eine oder mehrere Lebensrollen entscheiden und diese ungehemmt leben …
Es sind diese Frauen, die mich wahrhaft begeistern!
  • Warum muss ich als Frau über so viele Dinge diskutieren, die eigentlich selbstverständlich sein sollten?
  • Warum endet jede Rollendiskussion letztendlich beim Thema Frau – Kind – Karriere?
  • Warum ist das Rollenverständnis nach wie vor Teil einer öffentlichen Diskussion, wo jeder glaubt eine Meinung haben zu müssen?

FAMILIE versus ICH – 4 kämpft gegen 10

Vielleicht hilft das Wissen über die 12 Lebensprinzipien gerade hier, um den Konflikt Mutter und Karrierefrau zu verstehen. Es treffen hier zwei Lebensprinzipien (LP) aufeinander, die nicht unterschiedlicher sein könnten. Das 4. Lebensprinzip (Krebs, 22. Juni bis 22. Juli)  hat, gemäß dem Gesetz der Polarität, auch ein Gegenprinzip. So steht dem 4. das 10. Lebensprinzip (Steinbock), beginnend mit 22. Dezember, gegenüber.

4.Das 4. Lebensprinzip/Krebs symbolisiert die gesamte Gefühlswelt, die Mutterrolle, das Thema Geborgenheit, Heim/Nest, das innere Potential (Seelengarten) sowie das Familienbewusstsein. Am Gegenpol werden wir hingegen mit den Werten Karriere, Berufung, Ziele und Ich-Bewusstsein konfrontiert. Es wirken hier zwei Kräfte, Familienbewusstsein versus Ich-Bewusstsein, die gegensätzlicher nicht sein könnten. So verwundert es wenig, dass das Thema Familie/Mutterrolle und Karriere schon immer ein spannungsgeladenes Thema war und auch weiterhin sein wird.

Zauberwort Balance

Wie immer im Leben geht es um die Balance! Es ist nicht gesund stur in Richtung Berufung und Anerkennung (10. LP) zu streben und dabei das Gefühl und die Familie (4. LP) am Weg zu verlieren. Genauso wenig ist es zielführend, sich in der Familien-/Mutterrolle (4. LP) aufzulösen und dabei jeglichen Bezug zum Ich- und Ziel-Bewusstsein (10. LP) zu verlieren.

Darum ein Aufruf an dieser Stelle: „Es braucht das Gefühl und den Blick nach innen, der mir sagt, welchen Weg ich gehen soll, um der Mensch zu werden und die Ziele zu erreichen, die mir wichtig sind.“ Es braucht den ehrlichen Blick von 4 (Gefühl) nach 10 (Ziel) und von 10 (Ich) nach 4 (Familie), um ins Gleichgewicht zu kommen!

Zurück zum Rollenbild …

Es geht hier nicht nur um die Frauen. Jeder, ob Mann oder Frau, muss sich mit diesem Spannungsfeld 4. LP vs. 10. LP auseinandersetzen. Es geht immer um die Zerreißprobe Gefühl vs. Härte, Familie vs. Beruf, Innenleben (Seele) vs. Außenleben (Gesellschaft). Jeder führt den Kampf auf seine/ihre individuelle Weise.

Zwei Rollen werden an dieser Stelle normalerweise erfolgreich unter den Tisch gekehrt, die der kinderlosen Frauen und Männer. Auch diese Frauen und Männer haben Familie. Familie im Sinne der Ursprungsfamilie, als auch Familie im Sinne der Partnerschaft. Gerade als kinderlose Familie sowie als Single muss man dem Gefühl und der Geborgenheit (4. LP) entsprechend Platz schaffen und der Versuchung widerstehen eine harte (Schutz-)Schale (10. LP) aufzubauen.

SELBST-Bewusstsein

Es geht um das Eintauchen in das Innerste, den seelischen Garten. Dort das Licht anzuknipsen und auf Entdeckungsreise zu gehen erfordert Mut und das Bedürfnis sich selbst zu begegnen, SELBST-Bewusstsein aufzubauen.

SELBST-bewusst heißt für mich, ich stehe zu mir, meinen Bedürfnissen, meinen Zielen und all meinen Rollen. Darum ist für mich der erste Schritt, um auf der Achse 4-10 ein bisschen Spannung raus zu nehmen und sinnlose (Frauen-)Rollendiskussionen endlich im Keim zu ersticken, ein starkes SELBST-Bewusstsein.

  • Ein klares „Ja“ zu der Rolle, für die ich mich entschieden habe.
  • Ein klares „Ja“ zu den Bedürfnissen, die in mir angelegt sind.
  • Ein klares „Ja“ zu den Zielen, die ich als meine Berufung ansehe.

ACHTUNG – SELBST-Bewusstsein hat nichts mit Egoismus zu tun. Es ist vielmehr eine Innenschau und der Mut, das Innen nach außen zu kehren.

Bewusst, Tanja

P.S.: Ja, als kinderlose Frau dürfe ich das Thema Mutterrolle eigentlich nicht diskutieren. Bevor an dieser Stelle die Diskussion „Wir berufstätigen Mütter haben es ja viel schwerer …“ erneut entfacht … – Ja, diese Tatsache lässt sich nicht leugnen. Aber, umso mehr braucht Frau ein ausgeprägtes SELBST-Bewusstsein, um als der Mensch aufzutreten, der sie ist und sein will. Sorry, aber meiner Meinung nach lassen uns diese sogenannten „Männerstrukturen“ erst in einem zweiten Schritt scheitern. Die erste Hürde, die viele Frauen am Weg zu ihrer Berufung nicht schaffen, ist das tiefe Tal des Selbstwerts, das nur mit SELBST-Bewusstsein überwunden werden kann.

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