Es braucht Mut für den achtsamen Blick!

achtsamer Blick

Manchmal würde es einfach reichen die Augen zu öffnen. Ein achtsamer Blick auf unser Handeln, ein Blick auf die Menschen, die uns begegnen. Jede Begegnung ein kleiner Hinweis, ein Spiegel, der uns vorgehalten wird.

Nicht selten begegnen wir täglich unseren „roten Tüchern“. Menschen, die uns emotional auf die höchste Palme treiben. Ein Wort vom „lieben“ Kollegen reicht oft, um sich mit rollenden Augen abzuwenden. Gerade weil sie so anders sind als wir selbst, spiegeln uns diese Menschen sehr viel.

Ein Blick in meine Welt der Begegnungen: Mich bringen Menschen aus dem Gleichgewicht, die lautstark, ohne Scheu und mit allzu gesundem Selbstbewusstsein fragwürdige Weisheiten zum Besten geben. WARUM? – Weil ich all das nicht bin! Ich muss mir meines Wissens schon ganz sicher sein, um es in der Öffentlichkeit zu präsentieren. Mit einem bescheidenen Maß an Selbstdarstellung ausgestattet, kostet es mich oft große Überwindung mich und mein Wissen in den Mittelpunkt des Geschehens zu stellen.SELBST-Darstellung – gibt es einen besseren Weg als einen Blog, um das zu üben?

Selbstdarstellung ist für mich immer wieder eine Mutprobe.

Du kannst nicht aufrichtig sein, wenn du nicht mutig bist.
Du kannst nicht liebevoll sein, wenn du nicht mutig bist.
Du kannst nicht vertrauen, wenn du nicht mutig bist.
Du kannst die Wirklichkeit nicht erkunden, wenn du nicht mutig bist.
Deshalb ist Mut das Wichtigste.
Alles andere folgt von selbst.
(Osho)

Die Kraft der Gedanken für unsere Ziele und Träume einzusetzen, das ist mein täglich Brot. So wie ich in meiner Arbeit (ein.blick) Menschen dabei unterstütze ihre Vielfalt zu erkennen und zu leben, so unterstütze ich mich selbst auch täglich dabei.

Es gibt kaum einen Tag an dem ich mir nicht 10 bis 60 Minuten ICH-Zeit schenke und einen achtsamen Blick auf mein Handeln, meine Ängste, meine Begeisterung, meine Ziele, meinen Mut oder auch meine Mutlosigkeit werfe. Prall gefüllt ist der Methodenkasten, der diese Selbstreflexion unterstützt. Oft sind es jedoch die ganz einfachen Dinge, die bei mir die größte Wirkung zeigen.

Ein leeres Blatt Papier und eine Auswahl an Farbstiften reichen mir, um morgens den Blick für den Tag zu schärfen. Schreiben, zeichnen und gestalten hilft mir, meine Gedanken zu ordnen. Jeder Strich am Papier verschafft Ruhe, Klarheit und lässt den Geist wach werden. So einfach, und dennoch sträuben wir uns dagegen mit einem – „für solche Kindereien habe ich morgens keine Zeit!“. SCHADE –  da es gerade diese Zeit ist, die so wenig kostet aber unendlich viel bringt.

“Ich bin es! … ruft die Seele.
“Ich höre dich nicht! … antwortet die Angst.

Zurück zum Mut. Wie schon Osho sagte – „… Mut ist das Wichtigste.“ Mut heißt für mich, Schwächen zu zeigen, mir immer wieder den Spiegel vorzuhalten und besonders jene Dinge an mir anzuerkennen, die mich am meisten fordern. Als selbstkritischer Mensch ist es für mich sehr einfach meine Fehler zu erkennen. Die Herausforderung besteht jedoch darin, Balance zu halten zwischen Selbstkritik und Selbstliebe.

Mut und Balance – das sind genau jene zwei Kräfte, die mich antreiben. Ohne Mut kann ich den ersten Schritt nicht machen bzw. den ersten Blick nicht wagen. Ohne Balance gerate ich schnell in Schieflage und der zweite Schritt/Blick geht ins Leere.

Mut verhalf mir in die Selbständigkeit. Balance brauche ich, um das tägliche Spiel zwischen Ich und Du, meinen Werten und deinen Werten, Traum und Alltag, Planen und Loslassen etc. mitgestalten zu können. Ein Lebensspiel, das nicht besser ausgedrückt werden kann als über die 12 Lebensprinzipien. 12 Prinzipien, 12 astrologische Häuser, 12 Tierkreiszeichen und eine Symbolik.

Was ich will? Ich will Inspiration!

Die Inspiration wartet an jeder Ecke. So wie ich in meiner Arbeit Menschen dazu einlade die Augen zu öffnen und sich vom Leben inspirieren zu lassen, so möchte ich mit „MEIN BLICK“ einfach Impulse setzen. Seien es die 12 Lebensprinzipien, Mentaltraining, Kreativitätstechnik etc. – so viele Wege führen zum Ziel. Ich will keine Weisheiten von mir geben, ich will Inspiration schenken.

Herzlichst, Tanja

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2 Antworten zu “Es braucht Mut für den achtsamen Blick!

  1. Das ist wirklich schön geworden Tanja, vielen Dank für Deine einfühlsamen Worte die meine Seele berühren. Ich finde mich darin wieder. Für Achtsamkeit braucht man Zeit und Raum und auch Geduld um sie zu Erlernen. Um dem Leben einen Sinn zu geben braucht man keine Leistung zu vollbringen und man muss auch nichts erreichen. Da gibt es nichts anderes zu tun als das Leben einfach passieren zu lassen und sich bewusst zu werden was gerade passiert. Genau hinzuschauen braucht aber eben diesen Mut von dem Du sprichst. Wenn wir uns Raum und Zeit geben haben wir die Möglichkeit den Moment ganz bewusst zu erleben und können so Momente der Ruhe und Stille erfahren während wir nicht von anderen Dingen abgelenkt werden. Beobachten und nicht werten, egal was gerade passiert. Das ist die Königsdisziplin. Diese Gedanken wollte ich im Austausch zu Deinen schönen Gedanken teilen. Dir und allen die Deinen Blog lesen von Herzen Alles Gute. Ariane

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